Johann Heinrich Pestalozzi

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Johann Heinrich Pestalozzi

Einer der bekanntesten Reformer des Bildungssystems der Welt, Johann Heinrich Pestalozzi , lebte zwischen 1746 und 1827 und galt als Pädagoge, Schriftsteller, Philosoph und Politiker. Er leitete auch ein Waisenhaus, arbeitete als Lehrer und gründete ein eigenes Bildungsinstitut. Er glaubte, dass alle Kinder, Jungen oder Mädchen, ob arm oder reich, in der Stadt oder auf dem Land, gemeinsam unterrichtet werden sollten.

Pestalozzis Weltanschauung war der Ausgangspunkt für seine pädagogische Methode. Seine Vorstellung von allgemeiner Volksbildung war zu dieser Zeit etwas völlig Neues. So ist seine neue Unterrichtsmethode, die sogenannte Grundschulbildung. Pestalozzi erwartete viel in seiner Pädagogik, eine Tatsache, die durch spätere Forschungen in Psychologie und Geisteswissenschaften bestätigt wurde.

Er unterscheidet drei Bereiche: die Kräfte von Kopf, Herz und Hand. Der Kopf symbolisiert den spirituellen und intellektuellen Teil, das Herz den emotionalen Teil und die Hand den technischen Teil. Pestalozzi schreibt:

„Perspektive, Sprache und Liebe sind die gemeinsame grundlage menschlicher bildung.“

„Perspektive, Sprache und Liebe sind die gemeinsame grundlage menschlicher bildung.“

JOHANN HEINRICH PESTALOZZI

Die Aufgabe des Lehrers in der Schule ist es, die „Kräfte des Geistes“ weiterzuentwickeln, dh die Bildung einer liebevollen Erziehung. Dies bedeutet, dass der Lehrer mit den Gedanken des Schülers spricht, damit er sich verstanden und akzeptiert fühlt. Die Beziehung des Lehrers zu den Schülern, aber auch die Verbindung zwischen den Schülern stehen für Pestalozzi im Vordergrund. Diese Verbindung und die Ausrichtung der Schüler auf den Lehrer sind die wichtigsten Voraussetzungen für das Lernen.

Pestalozzis Ziel ist es, dass der Schüler lernt, im Gedächtnis zu bleiben und keine Informationen zu verlieren. Sein Anliegen ist es, den Unterricht klar zu gestalten und alle Sinne der Schüler einzubeziehen. Pestalozzi fordert daher die Kombination von theoretischem und praktischem Unterricht sowie das Erlernen einer neuen Sprache. Dieser Ansatz hat auch internationale Anerkennung gefunden. Länder wie Deutschland, Frankreich und England haben Pestalozzis Methoden befolgt.

Für ihn ist das Hauptziel die Menschheit. Und dies kann nur erreicht werden, wenn die Herzerziehung Vorrang vor der intellektuellen Erziehung hat. Natürlich ist es wichtig, dass die Schüler Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben. Mit der Bildung der Bildung im Herzen des Schülers zeigt Pestalozzi vor allem, dass es mehr gibt als nur das Erlernen einzelner Schulfächer. Es geht um den ganzen Menschen, um die ausgewogene Entwicklung von Kopf, Herz und Hand.

Ein Zitat von Pestalozzi über den Zweck der Bildung lautet:
In Würde leben, glücklich sein und anderen nützlich sein: Dies ist der Zweck der Bildung.